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Der Airbrush Kompressor ist eines der drei wichtigsten Teile, die man benötigt, um seinem Hobby nachzugehen. Doch die richtige Wahl eines Kompressors ist aufwendig, die Angebote sind vielfältig und nicht immer eindeutig. Damit Sie Ihren nächsten Kompressor richtig auswählen können, lesen Sie hier auf Maler-Experte.de alle wichtigen Daten.

Ein Airbrush Kompressor Test ist schwierig zu bekommen und zugleich ist der Kompressor das wichtigste Gerät neben der Pistole, welches zur Verwendung dieser Technik benötigt wird. Damit ein Innungsbetrieb jedoch nicht falsche Geräte kauft, die nicht die gewünschte Leistung bringen oder ungünstige Nebeneffekte haben, ist ein vorheriger Test eines solchen Gerätes notwendig.

Der Test eines Airbrush Sets kann am besten in einer professionellen Meisterwerkstatt oder in einem Kurs zum Umgang mit den Geräten vorgenommen werden. Hier kann der gelernte Malermeister nicht nur Erfahrung mit den ersten Modellen bekommen, sondern erlernt auch grundlegende Fertigkeiten zur Verwendung der filigranen Airbrushpistolen.

Die Qual der Wahl des Airbrush Kompressors

Es gibt eine Reihe günstiger Airbrush Kompressoren, doch zuerst einmal sollte man sich von dem Gedanken trennen, dass das kunstvolle Sprühen ein günstiges Hobby ist. Zumindest, was die Einstiegskosten betrifft. Ein Gerät, das nicht im dreistelligen Bereich für den Kompressor fürs Airbrushen liegt, hat auf jeden Fall erhebliche Schwächen. Darunter fallen vor allen Dingen die Geräte, die man im Baumarkt erwerben kann. Dagegen sind die Kosten für Airbrush Farben in einem überschaubaren Maß, zumal diese häufig professionell mit Wasser verdünnt werden, um die Pistole nicht zu verstopfen.

Es gibt verschiedene Modelle, die man als Kompressor verwenden kann. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen drei Varianten. Der Membran-Kompressor gilt als gute Einstiegsvariante. Er ist nicht zu teuer, erfüllt die notwendigen Kriterien für Luftdruck und zumindest teilweise für Lautstärke und ist kostengünstig. Beim Kauf müssen hier die technischen Daten sehr genau unter die Lupe genommen werden. Die Lautstärke sollte 40 dB nicht überschreiten. Hohe Vibrationswerte können zudem unangenehm auffallen.

Der Öl-Kolben-Kompressor ist von allen Varianten am stärksten. Das kommt nicht nur von dem Ölbad, in den der Motor eingebettet ist, sondern auch der Lufttank, den die meisten Kompressoren nicht vorweisen können. Dieser kann die aufgestaute Luft speichern und gewährt damit eine gleichmäßigere Verwendung auch über Belastungsspitzen. Unter den Airbrush Kompressoren eignet sich dieser als Einziger für die Verwendung von mehreren Farb-Pistolen, beispielsweise in einer Werkstatt oder bei einem Kurs. Letztendlich ist der Kompressor jedoch sehr schwer, unhandlich und durch den regelmäßigen Ölwechsel bisweilen auch wartungsintensiv.

Die Krone der Kompressoren für das beliebte Airbrushen halten derzeitig die ölfreien Kolben-Prozessoren. Nicht nur, dass sie völlig wartungsfrei sind, sondern auch, dass sie wesentlich leiser (im Schnitt 30 dB) sind als die anderen beiden macht diese zu verlässlichen Werkzeugen. Sie können auch ohne Sorge innerhalb geschlossener Räume verwendet werden. Einzig der fehlende Lufttank erscheint störend, doch wer das Gerät alleine zu Hause benutzt, wird daraus keine Nachteile ziehen. Dies gilt insbesondere, da es mittlerweile externe Lufttanks zu kaufen gibt. Wermutstropfen bleibt dagegen der Preis, weswegen nur den Profis geraten ist, sich diese Geräte anzuschaffen.

Ein paar Randnotizen für den Airbrush Kompressor

Der Airbrush Kompressor Test ist nun der letzte Schritt der Anschaffung der ersten Grundausrüstung für den Innungsbetrieb. Hat man dann einmal sein neues Equipment auf Tauglichkeit geprüft, kann man sich direkt daran machen, die ersten Farbzerstäuber über die Oberflächen zu schicken und das Ergebnis zu begutachten. Nach dem Kompressor und den ersten Tests gilt es, sich einen Kopf über das Airbrush Zubehör zu machen. Stimmt der Düsendurchmesser? Am Anfang sollten es 0,2 Millimeter sein. Die meisten Farben lassen sich mit einem Düsendurchmesser von 0,3 Millimeter problemlos auftragen. Alle weiteren Erfahrungen muss der geneigte Künstler nun in nach und nach anhäufen.

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