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Asiatische Lebensart fasziniert immer mehr Menschen mit durch und durch westlichem Lebensstil. Ob Kultur oder Kulinarik, selbst die fernöstlichen Philosophien und Religionen haben ihren Einzug in viele Leben geschafft, die an sich ganz anders konzipiert sind. Vor allem das Reich der aufgehenden Sonne liefert viele Inspirationsquellen. Schlafen und träumen wie in Nippon kann man zum Beispiel mit einem japanischen Schlafzimmer – Futonbett und Paravent plus einen kargen klaren Einrichtungsstil sind das Geheimnis.

Das Schlafzimmer japanisch einrichten

Ein Paravent dient nicht nur als optisches Highlight sondern auch als Sichtschutz © tiseb by flickr

Aufs Erste ist so eine asiatische Ruhestätte einigermaßen gewöhnungsbedürftig für gelernte Abendländer. Nicht zuletzt das durchdachte Design ohne Schnörkel und stets mit Sinn und Zweck machen den ganz speziellen Charme aus. Nichts lenkt ab vom Wesentlichen: der Ruhe und Erholung.
In einem japanisch geprägten Schlafzimmer wird nichts ist dem Zufall überlassen. Schlafen und Träumen stehen im Fokus, durch Paravents (Raumteiler) kann selbst der Blick gelenkt werden. Hier hat absolut alles seine ganz konkrete Ordnung – ein Einrichtungsstil, der durch und durch ästhetisch und praktisch ist und Bezug auf Mensch und Raum nimmt.

Der Paravent steht wie erwähnt neben dem Futonbett im Mittelpunkt. Er wird auch Spanische Wand oder Wandschirm genannt und bezeichnet eine zusammenlegbare und allerorts aufstellbare Wand. Ursprünglich und von der wörtlichen Bedeutung her wurde sie ursprünglich zum Schutz gegen den Wind eingesetzt; später diente der Paravent in erster Linie als Sichtschutz, etwa auf Balkonen und Gärten, aber auch im Innenbereich. Auch als Raumteiler kann das gute Stück benutzt werden.

Nicht selten ist es derart künstlerisch gestaltet, dass der Paravent durchaus auch Designelement dient. Grundsätzlich setzt er sich aus mehreren mit Scharnieren verbundenen Rahmen, die mit Stoffen oder auch Tapete überzogen sind. Der große Vorteil liegt in der Flexibilität, denn der Paravent kann leicht jedwede Krümmung annehmen und ganz flexibel aufgestellt und wieder abgebaut werden.

Die Geschichte der Paravents ist eine unglaublich lange, denn das vielseitige Teil stammt aus Japan und China und war bereits im 3. Jahrhundert nach Christus im Einsatz.

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