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Dispersionsfarbe

Dispersionsfarbe wird in erster Linie für den Wandanstrich innen und außen verwendet

Bei den für den Wandanstrich verwendeten Farben handelt es sich in den meisten Fällen um die sogenannten Dispersionsfarben. Die Bezeichnung leitet sich vom chemischen Prozess der Dispersion ab. Dieser umfasst die Verbindung von mindestens zwei Stoffen, die sich zwar nicht ineinander auflösen, jedoch auch keine Trennung sichtbar wird. Bei den Dispersionsfarben werden in den meisten Fällen Bindungs- und Farbmittel miteinander vermischt, dabei können unter Umstände auch Zusatzstoffe zum Einsatz kommen. Das Ergebnis dieses chemischen Vorganges ist dann die zähflüssige Farbmasse, die fast jeder schon einmal verwendet oder zumindest gesehen hat.

Dispersionsfarbe – welche Arten gibt es?

In den meisten Fällen besteht Dispersionsfarbe aus einer Mischung von Kunstharzen und Wasser. Sie kommen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich zum Einsatz. Um der Farbe eine höhere Wasserfestigkeit zu verleihen, enthalten vor allem Fassadenfarben und Farben für Feuchträume einen höheren Kunstharzanteil, dies führt zu einem gewissen Imprägnierungseffekt. Derlei Anstriche können für gewöhnlich mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel gesäubert werden. Auch finden sich in dieser Dispersionsfarbe verschiedene chemische Zusätze, die für eine bessere Funktionalität oder für dekorative Zwecke hinzugefügt werden.

Neben der Kunstharzdispersionsfarbe gibt es auch alternative Dispersionsfarbe auf pflanzlicher Basis. Dabei werden die Kunstharze durch verschiedene Pflanzenöle ersetzt und in erste Linie auf natürliche Farbpigmente zur Färbung zurückgegriffen. Durch die Pflanzenöle kann es nach dem Anstrich zu einer Geruchsentwicklung kommen, die von einigen Menschen als unangenehm empfunden wird. Der Geruch und der meist deutlich höhere Preis führen zu der eher geringen Popularität der pflanzlichen Dispersionsfarbe.

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