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Fototapete

Fototapeten machen Ihren Raum individuell und einzigartig © Schlösserland Sachsen - flickr

Die Zeiten, in denen klassische weiße Raufasertapete sämtliche Zimmer innerhalb von Wohnräumen schmückte, sind vorbei. Neben farbigen Struktur- und Vliestapeten stehen heutzutage besonders Wandtattoos sowie Fototapete hoch im Kurs, wenn es um die Gestaltung von Wänden geht. Mittlerweile sind unzählige Hersteller zu finden, die Fototapete in den unterschiedlichsten Formen und Größen anbieten.

Neben einer immensen Auswahl an Standardmotiven von Profifotografen ist es bei vielen Herstellern inzwischen auch möglich, die Fototapete mit eigenen Motiven bedrucken zu lassen. Bei einer Bestellung via Internet wird dabei die Qualität des eigenen Fotos bereits beim Hochladen überprüft. Je nach gewünschter Tapetengröße ist eine bestimmte Mindestauflösung erforderlich. Besonders gut eignen sich HDR-Bilder für den Druck von Fototapeten, da diese gestochen scharf sind. Fototapete bietet jedoch nicht nur eine Möglichkeit, einen Raum mit einem individuellen Motiv zu verzieren, sondern sie kann auch als gestalterisches Element eingesetzt werden, um Wohnräumen mehr Tiefe zu verleihen.

Anbringen von Fototapete – Vorgehensweise

Das Anbringen von Fototapete unterscheidet sich kaum vom Tapezieren mit anderen Tapetenarten. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, ist es wichtig, den Untergrund entsprechend vorzubereiten. Befindet sich hier bisher Raufasertapete, empfiehlt es sich diese zu entfernen. Latex- bzw. Ölfarben müssen angeschliffen werden, um eine bessere Haftung zu gewährleisten. Falls Löcher im Untergrund sind, müssen diese noch verspachtelt werden.

Da Fototapete meist aus mehreren Teilen besteht, sollten diese vor dem Anbringen auf dem Boden zusammengelegt werden, um das Gesamtbild zu sehen und mögliche Farbabweichungen festzustellen. Der entsprechende Kleister wird meistens direkt mit der Tapete geliefert. Dieser wird entsprechend dem angegebenen Mischungsverhältnis angerührt. Besteht die Fototapete aus mehr als vier Teilen, ist es ratsam, die Lage der einzelnen Teile an der Wand anzuzeichnen.

Anschließend wird das erste Element mit Kleister bestrichen, wobei darauf geachtete werden sollte, dass der Kleister gleichmäßig und nicht zu dick aufgetragen wird. Das eingekleisterte Tapetenelement muss dann direkt an der Wand angebracht werden, damit das Material nicht zu quellen beginnt. Hier wird es anhand der angezeichneten Linien ausgerichtet und von der Mitte nach außen mit einem Schaumstoff- oder Moosgummiroller glatt gestrichen. Die weiteren Teile der Fototapete werden anschließend nach demselben Prinzip an die Wand geklebt und jeweils aneinander ausgerichtet. Sind alle Teile angeklebt, sollte die Tapete mehrere Stunden trocknen, bevor eventuell überstehende Kanten abgetrennt werden.

1 Kommentar

  1. leon345 sagt:

    Sehr wichtiger Hinweis: “Latex- bzw. Ölfarben müssen angeschliffen werden, um eine bessere Haftung zu gewährleisten.” Die Fototapeten brauchen wirklich entsprechend vorbereitete Wände.

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