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Freskomalerei

Die wohl berümteste Freskomalerei befindet sich in der Sixtinischen Kapelle in Rom - © Allie_Caulfield by Flickr.com

Die Freskomalerei entstand bereits in der Antike. In der Renaissance erlebte die Frescomalerei ihren Höhepunkt. Zahlreiche Fresken in Kirchen und Palästen zeugen noch heute von der damaligen Kunstfertigkeit. Die wohl bekannteste Freskomalerei stammt von Michelangelo. Er malte im 16. Jahrhundert die Decken und Wände der Sixtinischen Kapelle in Rom mit Fresken aus.

Die Technik der Freskomalerei

Bei der Freskomalerei werden die in Wasser gelösten Farbpigmente auf den noch feuchten Wandputz aufgetragen. Im Wandputz nimmt der aufgetragene Kalk Kohlendioxid aus der Luft auf, wodurch sich Kalziumkarbonat bildet, der die Farbe für Jahrhunderte fest bindet. Es entsteht ein glasiges, marmorartiges Häutchen an der Oberfläche des Freskos, welches die Farben mit dem Untergrund verbindet. So entsteht der für die Freskomalerei typische feine Schimmer. Da bei dieser Form der Malerei der Untergrund oft keine plane Fläche bildet, sind die Motive immer an die örtlichen Gegebenheiten, wie Wandform und Lichteinfall, gebunden.
Auch heutzutage gibt es noch Malerbetriebe, die sich auf Freskomalerei spezialisiert haben. Dabei kann der Kunde wählen, ob er ein klassisches Motiv oder lieber ein nach seinen Wünschen individuell gestaltetes Fresko angefertigt haben möchte. Die Preise variieren sehr stark je nach Detailgenauigkeit des Bildes. Als Faustregel kann man sagen, dass der Preis pro Quadratmeter bei etwa 250 bis 900 Euro liegt und noch höher sein kann, wenn besondere Kundenwünsche berücksichtigt werden müssen. Um an einer Freskomalerei in den eigenen vier Wänden Freude zu haben, empfiehlt es sich vor der Auftragsvergabe verschiedene Angebote von unterschiedlichen Malerfachbetrieben einzuholen und sich anhand von Arbeitsproben einen Eindruck des Könnens des Malers zu bilden.

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