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Kerndaemmung

Mit einer Kerndämmung kann man Energiekosten sparen - © georgivarby Flickr.com

Wenn Sie ein Haus dämmen wollen, brauchen Sie nicht nur unterschiedliche Materialien, sondern auch das nötige Know-how. Unter einer Kerndämmung versteht man ein spezielles Wärmedämmverbundsystem zur Wärmedämmung. Da es sich hierbei, um Eingriffe in die Bausubstanz handelt, sollten die entsprechenden Arbeiten nach Möglichkeit von einem Profi durchgeführt werden. Andernfalls besteht die Gefahr von Schäden am Mauerwerk oder einer unzureichenden Effektivität der Dämmung.

Was sind die Besonderheiten einer Kerndämmung?

Im Unterschied zum Wärmedämmverbundsystem mit anderen Dämmverfahren erlaubt es die Kerndämmung, auf einen Luftspalt von mindestens 40 mm sowie auf Lüftungsöffnungen oben und unten, den berühmten „Fingerspalt“ von ca. 1 cm, zu verzichten. Die Wärmedämmung ist trotzdem gewährleistet. Um dieses System anzubringen, müssen Sie wissen, dass man zwischen einer Zwischensparrenndämmung und einer Dämmung in einem zweischaligen Außenmauerwerk zwischen zwei Mauerwerkswänden, der Vor- und Hintermauerschale, unterscheidet.

Materialien und Kosten bei der Kerndämmung

Bei dieser Maßnahme werden zur Wärmedämmung in einem Wärmedämmverbundsystem unterschiedliche Materialien verwendet. Zur eigentlichen Wärmedämmung kommen Materialien wie Mineral- oder Steinwolle, Schüttgut, (EPS=) Expandierter Polystyrol-Hartschaum, (PUR/PIR=) polyurethanhaltiger Hartschaumstoff oder auch (XPS=) Extrudierte Polystyrol-Hartschäume zum Einsatz. Die hier verwendeten Werkstoffe müssen absolut wasserabweisend sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Eine Kerndämmung im Vergleich zu jedem anderen Wärmedämmverbundsystem hat zudem den Vorteil auch nachträglich, mit Ortschaum oder Einblasdämmstoffen, eingebaut werden zu können. Da hierbei kein Wohnraum verloren geht, gilt es als sehr effektives und preisgünstiges Wärmedämmverbundsystem.

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