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Kontaktkorrosion entsteht, wenn verschiedene Metalle in Kontakt stehen! Wie kann Korrosion bekämpft werden? Der Maler-Experte weiß Rat, wie Sie sich vor dem zerstörerischen Rost schützen können.

Kontaktkorrosion

Kontaktkorrosion - © twicepix by Flickr.com

Kontaktkorrosion ist eine spezielle Form der Korrosion, also des Rostens. Sie tritt auf, wenn Metalle in Kontakt stehen, die unterschiedlich edel sind, beispielsweise eine Kupferschraube in einem Aluminiumblech. Zwischen beiden Metallen fließt ein schwacher Strom, da sie als Anode und Kathode wirken. Das edlere Metall fördert die Kontaktkorrosion im unedleren, d.h. das Aluminiumblech rostet, während die Schraube aus Kupfer nicht rostet. In diesem Fall tritt die typische Lochfraßkorrosion auf, bei der die Stelle, an der sich die beiden korrodierenden metallischen Werkstoffe berühren, bedeutend schneller rostet als die übrigen Flächen des unedleren Metalls. Zusätzlich befördert wird die Korrosion durch Witterungseinflüsse wie Luftfeuchtigkeit und Niederschläge, die als korrosives Medium wirken, indem sie die Leitfähigkeit erhöhen. Besonders bei Autos hat dies häufig zum Teil massive Konsequenzen. Über die möglichen Folgen können Sie sich beispielsweise in einem Autoforum darüber informieren, da sich hier einige Erfahrungsberichte zum Thema finden lassen.

Wie kann man der Kontaktkorrosion vorbeugen?

Beim präventiven Korrosionsschutz ist es wichtig, darauf zu achten, wo die zu verwendenden Metalle in der galvanischen Reihe angeordnet sind. Edle metallische Werkstoffe sollten mit weitaus weniger edlen Metallen sollten nicht in elektrisch leitender Weise miteinander verbunden werden. Besondere Vorsicht ist hier auch beim Schweißen geboten, wenn die Zusammensetzung der Elektroden stark vom geschweißten Metall abweichen. Außerdem sollte die Berührung mit Feuchtigkeit, die als korrosives Medium wirkt, vermieden werden.

Wie kann man Kontaktkorrosion bekämpfen?

Bei Schweißen kann man Apparate durch eine galvanische Schutzspannung vor Korrosion bewahren. Der so genannte Kathodenschutz wird entweder durch das Anlegen einer Schutzspannung oder durch eine Opferanode, beispielsweise aus Zink, hervorgerrufen. Bei kleinen Metallteilen, wie z.B. Schrauben, kann man Fett als isolierendes Trennmittel auf die Kontaktstelle der beiden Metalle auftragen. Dies vermindert die Leitfähigkeit und verlangsamt die Kontaktkorrosion.

 

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