RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Korrosion » Korrosionschutz: Optimale Schutzmaßnahmen geben Korrosion keine Chance

Korrosionsschaden

Korrosionschutz muss angewandt werden, um das Metall vor Rost zu schützen - © helmsberg by Flickr.com

Häufig werden Bauteile und Baukörper durch chemische und durch umweltbedingte Einflüsse beeinträchtigt. Die Lebensdauer dieser Teile wird dadurch erheblich und negativ beeinträchtigt. Alle Maßnahmen, die darauf abzielen die Bauteile zu schützen und die negativen Einflüsse zu verringern, werden unter dem Begriff Korrosionsschutz zusammengefasst. Werden diese Maßnahmen rechtzeitig ergriffen, sind sie in der Lage, den Korrosionsablauf zu vermeiden bzw. zu verringern. Vielfach wird dann die normale Lebensdauer der Bauteile nicht durch den Korrosionsfortschritt beeinträchtigt.

Schutz vor Korrosion für viele Jahre

Ein optimal ausgeführter Korrosionsschutz setzt eine genaue Beratung durch gut ausgebildete Fachleute voraus. Diese sind in der Lage, die passende Schutzmaßnahme an jedem Bauteil durch zu führen. Nur die genauen Kenntnisse über die chemischen Reaktionen, zum Beispiel bei Kontaktkorrosion oder Lochfraßkorrosion, machen es dem Fachmann möglich, außer einem Schutzanstrich, weitere passive oder aktive Schutzmaßnahmen vorzuschlagen. Häufig angewandte Schutzmaßnahmen sind beispielsweise Überzüge als Lackierung oder Pulverbeschichtung. Auch der Überzug mit geeigneten Kunstharzen ist als guter Schutz gegen Korrosion anzusehen.

Qualifizierte Fachbetriebe als Garant gegen Korrosion

Einen ausgezeichneten Korrosionsschutz bieten die in qualifizierten Fachbetrieben aufgebrachten Schutzschichten aus Zink, Chrom, Kupfer oder Nickel. Eine herausragende Rolle im Bereich der Korrosionsschutzmaßnahmen, insbesonders für Stahlbauteile, nimmt hierbei die Feuerverzinkung ein. Das Aufbringen dieser Deckschichten wird auch als passive Korrosionsschutzmaßnahme bezeichnet. Die durch diese Verfahren aufgebrachten Schutzschichten müssen absolut dicht ausgeführt werden. Eine unsachgemäße Ausführung der Deckschicht führt dazu, dass unter Aufbrüchen, Ungänzen und Poren der Korrosionsschutz gefährdet ist. Vielfach werden zum Beispiel Stahl – Pipelines die Wasser transportieren, zum Korrosionsschutz im Inneren mit Zementmörtel beschichtet.
Als aktive kathodische Maßnahme wird der Korrosionsschutz durch sogenannte Opfer- und Schutzanoden bezeichnet. Die sich langsam auflösenden Schichten der Opferanode geben hierbei ihre Moleküle an die vor Korrosion zu bewahrenden Bauteile ab. Diese erfolgreichen Korrosionsschutzmaßnahmen werden heutzutage bei Bauteilen, die sich im Wasser befinden, bei Schiffen und Schleusen und bei Brücken angewandt.

© 2011 Maler Experte · RSS:Artikel