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Kreative Streich-Techniken: Farbe neu auftragen?

Kreative Streich-Techniken: Farbe neu auftragen? - © chocolat01 by Pixelio

Sie wollen Ihre Wohnräume neu streichen? Aber einfach nur in eine Farbe aufzutragen ist Ihnen zu langweilig? Sie wollen ein wenig frischen Wind in Ihre Wandgestaltung bringen und Ihrer Kreativität Ausdruck verleihen? Mit unterschiedlichen Streichtechniken können Sie ganz unterschiedliche Effekte erzielen. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über drei verschiedene Streich-Techniken für kreative Heimwerker.

Doch zwei Tipps geben wir Ihnen vorher mit auf den Weg:
1. Wenn Sie beim Preise der Farbe sparen, sparen Sie am falschen Ende. Teure Farbe lohnt sich. Um mit günstiger Farbe zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, müssen Sie gut und gerne die doppelte wenn nicht die dreifache Menge an Farbe auftragen. Das wird am Ende teurer, als wenn Sie gleich zur qualitativ hochwertigeren und damit zur teureren Farbe gegriffen hätten. So vermeiden Sie die Kosten für das Bauen oder das Renovieren unnötig in die Höhe zu treiben.
2. Wenn sie eine unbehandelte Wand oder Decke streichen wollen oder eine dunkle Farbe überstreichen müssen, sollten Sie vorher unbedingt eine Grundierung auftragen. Auf einer Grundierung bleiben die Farben gut haften und Sie sparen sich mehrere Streichdurchgänge.

Effektroller
Sehr schöne Farbeffekte erzielen Sie leicht mit dem Effektroller. Mit einem normalen Effektroller werden die Effekte sehr filigran, mit einem Lederroller sehr harmonisch und kontrastreich. Der Effektroller eignet sich nur für glatte Untergründe. Dabei wird die Oberfläche in Quadrate unterteilt. Streichen Sie ein Quadrat ganz normal mit der Farbe Ihrer Wahl. Danach rollen Sie noch feuchte Wand mit dem Effektroller ganz wie Sie wollen ab. Überschüssige Farbe regelmäßig von dem Roller entfernen – sonst gibt es unschöne Kleckse. So bekommen Ihre Wände eine sehr schöne Struktur.

Effektschwamm
Mit einem Effektschwamm können Sie Ihrer Individualität Ausdruck verleihen. Wenn Sie mit dem Effektschwamm arbeiten wollen, ist es wichtig die Wände mit der gewünschten Farbe wie gewohnt zu streichen und eine Nacht trocknen zu lassen. Am nächsten Tag können Sie dann loslegen: feuchten Sie den Schwamm ein wenig mit Wasser an, danach benetzen Sie den Schwamm ein wenig mit Farbe und legen los. Vorher sollten Sie an einem Stück Pappe oder auf einem Papierbogen die unterschiedlichen Techniken ausprobieren: Tupfen oder Wischen. Wenn Sie sich für eine Technik entschieden haben, können Sie sich an die Wände machen – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beliebt ist es dabei auch, den Farbton ein wenig zu variieren. Wenn Ihnen eine Stelle nicht ganz so zusagen sollte, können Sie die Stelle mit einem feuchten Schwamm abwischen und neu bearbeiten. Mit einem Naturschwamm geht das natürlich auch – allerdings sollte man mit einem Naturschwamm eher die Wände abtupfen. Diese Technik ist für alle glatten und strukturierten Oberflächen geeignet.

Effektbürste
Verblüffend einfach doch sehr wirksam und eindrucksvoll lassen sich Wände mit einer Effektbürste verschönern. Wie bei dem Effektschwamm streichen Sie die Wand in der gewünschten Farbe vor und lassen Sie sie über Nacht trocknen. Am nächsten Tag machen Sie sich dann mit der Effektbürste an die Arbeit. Tauchen Sie nur die Spitzen der der Effektbürste kurz in die Farbe und führen Sie die Bürste mit leichtem Druck in unregelmäßigen Schwüngen über die Wand. Das sollten Sie vorher auch an einem Papp- oder Papierbogen üben. Sie können so Ihren Wänden ein leichtes Karomuster verleihen oder einen gebürsteten Industrielook. Falls Sie sich an einer Stelle „verbürstet“ haben sollten: einfach mit einem feuchten Schwamm abwischen.

Tipp: insbesondere nach einem Dachausbau sollte man zu strukturierten Wandbemalungen vor allem an Dachschrägen greifen. Eine kreative, strukturierte Wandbemalung kann einem Zimmer mit einer Dachschräge mehr Weite verleihen.

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