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Das Lackieren ist nicht nur auf Metalle und Holz beschränkt. Auch Kunststoffe werden lackiert. Lesen Sie hier auf Maler-Experte.de mehr über die vielfältigen Möglichkeiten des Lackierens von Kunststoffen.

Kunststoff lackieren

Kunststoff lackieren – © Dominik Pöpping by pixelio.de

Die meisten kennen das Fenster und Türen Lackieren, wenn diese aus Holz sind. Auch Möbel werden oft mit Lacken behandelt, damit das Holz keinen Schaden nimmt. Wer einen Gartenzaun aus Metall hat, kennt ebenfalls die Notwendigkeit, diesen regelmäßig neu lackieren zu lassen, damit sich kein Rost bildet. Aber nicht nur Holz und Metalle können durch das Lackieren veredelt werden, auch viele Kunststoffe bekommen eine Schutzoberfläche aus Lack. Kunststoff hat jedoch auch besondere Materialeigenschaften, die beim Lackieren berücksichtigt werden müssen. Das Kunststoff Lackieren ist vor allem in der Automobilindustrie weitverbreitet, wo längst Kunststoffe in vielen Bereichen Metall verdrängt haben. Auch im Hobbybereich ist das Plastik Lackieren weit verbreitet, beispielsweise im Modellbau. Dort werden die gebauten Modelle oft mit einer Airbrush lackiert. Das Kunststoff Lackieren mit einer Spraydose ist im Hobbybereich eine Alternative zur oft teuren Airbrush, für die man zudem auch viel Fingerspitzengefühl braucht. Jedoch sind den Airbrushs meist Anleitungen für das Kunststoff Lackieren beigefügt.

Kunststoff lackieren im Bereich der Autolackiererei

Im professionellen Segment sind die, die sich mit dem Kunststoff lackieren befassen, jedoch meist die Autolackierer. Sie verpassen Stoßstangen, Verkleidungen oder auch Teilen von Motorrädern neue Lackierungen, wenn diese Schaden genommen haben. Hat man mit seinem Pkw einen Unfall und müssen demzufolge Teile ausgetauscht werden, ist es in der Regel so, dass die Ersatzteile unlackiert bei der Lackiererei eintreffen und dort den entsprechenden Farbton erhalten. Der Lackierermeister benötigt dazu die Fahrzeugpapiere, denn dort kann er den Farbschlüssel erkennen. In der Zulassungsbescheinigung, dem Fahrzeugschein steht unter Punkt R die Farbe (beispielsweise Blau, Rot oder Silber) und unter Nummer 11 der dazugehörige Code, der die genaue Farbmischung kennzeichnet. So kann der Fachmann direkt erkennen, welche Farbe zum Lackieren des Kunststoffes benötigt wird und kann diese dann entsprechend anmischen. Bevor der Fachmann den eigentlichen Lack aufträgt, wird der Kunststoff grundiert. Zum Abschluss kommt dann ein Klarlack über die Farbe, sodass die Haltbarkeit erhöht wird. Die Kosten für das Kunststoff Lackieren richten sich in der Regel nach der Größe der Teile. Ist der Schaden am Fahrzeug nicht selbst verursacht, trägt die gegnerische Versicherung in der Regel die Kosten .

Alternativen zum Kunststoff lackieren?

Alternativen zum Kunststoff Lackieren gibt es nicht. Von der Möglichkeit Folie statt Lack zu verwenden, ist dringend abzuraten. Weder erfüllt eine Folie den Schutz, den eine Lackierung leistet, noch ist diese besonders haltbar. Gerade Hitze und Sonneneinstrahlung lösen den Klebstoff der Folie, sodass diese schnell Blasen wirft und nicht mehr schön aussieht.

Begeben Sie sich unbedingt in die Hände eines Lackiererprofis, wenn Sie Kunststoff lackieren lassen möchten. Dieser hat nicht nur das Fachwissen, sondern auch die richtigen Werkzeuge und Maschinen, um Kunststoff professionell zu lackieren. Und wenn Sie es selbst versuchen wollen, dann am besten mit einem kleinen Modellbausatz!

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