Der Maler Arbeitsmarkt im Wandel

Maler bei der Arbeit

Wie lange sind die Arbeitsplätze für Maler sicher? © Hotel Domspitzen Köln by flickr.com

Seit dem dem 01. Mai 2011 steht es fest. Arbeitnehmer aus ost- und mitteleuropäischen Ländern, wie beispielsweise Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei sowie aus den drei baltischen Staaten, bekommen freien Zugang zum deutschen deutschen Arbeitsmarkt. Während man die Lage in Mittel- und Westdeutschland gelassen sieht, streitet man in den neuen Bundesländern, ob diese Regelung wirklich sinnvoll ist. Mit den Argumenten, dass man dringend Fachkräfte benötige, rechtfertigt sich das Wirtschaftsministerium zu Berlin. Auch der Maler Arbeitsmarkt wird zukünftig enorm von dieser Freizügigkeit, was externe Arbeiter aus dem Osten Europas betrifft, beeinflusst werden. Ein Ansturm auf deutsche Ausbildungsplätze wird befürchtet.

Dem Maler Arbeitsmarkt droht Gefahr durch Dumpinglöhne

Der Preis für Maler-, Tapezier und Ausbauarbeiten kann gefährdet werden, wenn Arbeitnehmer unkontrolliert nach Deutschland kommen können. Gewerkschaften kämpfen nun schon lange auch für den Maler Arbeitsmarkt für eine einheitlicheTarifbezahlung und gerechtere Gehälter und stufen diese neue Entwicklung als ernst ein. Gerechtfertigte Kosten für Malerarbeiten sind in Gefahr, wenn ausländische Billiglöhner den Preis drücken. Teilweise könnten Fachbetriebe durch den dadurch entstehenden Auftragsengpass nicht mehr mithalten und müssen kapitulieren. Das soll keine Alternative zu qualitativ hochwertiger Malerarbeiten sein. Gute und nachhaltige Arbeit in der Malerbranche ist nicht durch ausländisches Billigarbeitskräfte zu ersetzen. Vielmehr sollte man sich darum kümmern, in den eigenen Grenzen für genügend Ausbildungsplätze und somit Handwerkernachwuchs zu sorgen. Auch andere Branchen des Handwerks sehen das ähnlich.

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