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Du bist hier: Startseite » Mauertrockenlegung » Mauer entfeuchten – Entlasten Sie Ihre Gesundheit!

Nasse Flecken an der Wand, Putzabsprengungen, Salzausblühungen oder Schimmel können sichtbare Auswirkungen einer feuchten Mauer sein; erhöhte Energiekosten und ein steigendes Gesundheitsrisiko sind die schwerwiegenden Folgen. Lassen Sie daher im Schadensfall schnellstmöglich Ihre Mauer entfeuchten!

Gerade Besitzer von Altbauten müssen häufig die Mauern entfeuchten lassen. Grund dafür ist mit der Zeit porös gewordenes Baumaterial, welches das Eindringen und Aufsteigen von Wasser nur noch schwer verhindern kann. Mithilfe verschiedener Verfahren ist es jedoch möglich, der Mauer nachträglich die Feuchtigkeit zu entziehen. Eine solche Mauerentfeuchtung lohnt sich aus mindestens zwei Gründen: Zum einen kann sich krankheitserregender Schimmel bilden, wenn Sie nicht rechtzeitig auf das Problem reagieren, und zum anderen sind feuchte Mauern in ihrem Dämmpotenzial eingeschränkt, was zu erhöhten Energiekosten führt. Welche Verfahren es gibt und weshalb Sie einen Fachmann engagieren sollten, um Ihre Mauer entfeuchten zu lassen, erfahren Sie im folgenden Artikel!

Achtung:
Feuchte Wände und feuchte Mauern sind zwei verschiedene Dinge. Die Auswirkungen sind ähnlich und daher für Laien nur schwer zu unterscheiden. Während man eine feuchte Wand teilweise schon durch regelmäßiges Lüften trockenlegen kann, braucht man dagegen die im Folgenden genannten Verfahren, um eine Mauer entfeuchten zu können.

Mauern mechanisch, chemisch oder elektrophysikalisch entfeuchten?

Ist bereits Feuchtigkeit eingedrungen, so müssen Sie die Mauer entfeuchten, bevor Maßnahmen zur Trockenlegung durchgeführt werden können. Mithilfe der sogenannten Elektroosmose beispielsweise soll es möglich sein, der Mauer Feuchtigkeit zu entziehen, indem das Wasser durch den Einfluss von Elektrizität in der Mauer bewegt und zurück in den Erdboden beziehungsweise in die Luft gedrängt wird. Diese Methode ist jedoch sehr umstritten, da sie wissenschaftlich nicht bestätigt wird! Lassen Sie sich am besten von den Fachhandwerkern der Innungsbetriebe beraten.

Bei der Trockenlegung von Mauern wird grundsätzlich zwischen chemischen und mechanischen Methoden unterschieden:
• Chemisch bedeutet in diesen Fällen, dass eine geeignete Substanz per Injektionsverfahren über vorgebohrte Löcher in die Mauer gespritzt wird. Hierfür wird beispielsweise Silikonharz verwendet, welches in den gängigen Stein- und Betonarten eine wasserdichte Schicht bildet und das weitere Eindringen von Feuchtigkeit verhindert.
• Als mechanisch dagegen werden Methoden bezeichnet, bei denen wasserdichte Feststoffe wie Mauerpappe, Edelstahlbleche, Folien oder Kunststoffe in die Mauer eingebaut werden, um das weitere Eindringen von Wasser zu verhindern.

Des Weiteren wird zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Sperre differenziert: Dringt die Feuchtigkeit über den Erdboden in das Fundament des Gebäudes, muss die Mauer horizontal entfeuchtet werden. Dringt die Feuchtigkeit dagegen von außen über die Luft in die Mauer ein, so muss eine Vertikalsperre errichtet werden.

Mauer entfeuchten – nur mit dem Experten!

Für das Entfeuchten einer Mauer werden verschiedene Gerätschaften wie Mauersägen, Kernbohrer und die bereits genannten Materialien benötigt, um die Mauer zu öffnen oder freizulegen und sie gegen eindringendes oder aufsteigendes Wasser zu schützen. Bei diesem Vorgang handelt es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in die Bausubstanz, weshalb ein sicherer Umgang mit den Maschinen und Stoffen unbedingte Voraussetzung ist!

Des Weiteren muss zunächst die Ursache für die Feuchtigkeit in der Bausubstanz bestimmt werden, damit entschieden werden kann, welche Technik zur Trockenlegung in Ihrem Fall am besten angewendet werden muss. Ein Maler eines Meisterbetriebes hat dazu die nötige Ausbildung und Erfahrung und wird die Arbeiten zuverlässig durchführen. Vorher wird er Sie umfassend beraten und Ihnen einen Überblick über die entstehenden Kosten der Mauertrockenlegung geben. Diese hängen neben der anzuwendenden Methode auch von der Größe der Wandfläche, vom Ausmaß des Schadens und den Materialkosten ab und müssen individuell berechnet werden.

Fazit

Feuchte Mauern stellen sowohl ein Risiko für Ihre Gesundheit, als auch für die Bausubstanz dar und sollten daher trockengelegt werden. Engagieren Sie in jedem Fall einen Fachmann: Nur er kann sicher die Ursache bestimmen, über das richtige Verfahren entscheiden, die Mauer fachgerecht entfeuchten und so eine Ausbreitung des Schadens verhindern.

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