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Mauerwerkstrockenlegung

Bei feuchten Wänden ist eine Mauerwerkstrockenlegung notwendig, um die Bausubstanz zu schützen - © Rob de Vries by Flickr.com

Viele ältere Gebäude haben feuchte Wände, wodurch das Trockenlegen von Mauerwerk notwendig ist. Aber auch bei einem Baupfusch hat man oft feuchte Wände. Meist zieht sich die Feuchtigkeit vom Keller bis unter den Dachboden. Ebenfalls sind feuchte Mauern sehr gesundheitsschädlich, deshalb sollte die Nässe so schnell wie möglich beseitigt werden.

Ein wichtiger Bestandteil der Sanierung von Altbauten ist die Trockenlegung des Mauerwerks und Entsalzung von Bauteilen. Zur Beseitigung der feuchte Wände bieten sich grundsätzlich verschiedene Verfahren zur Trockenlegung des Mauerwerks an. Bei der Auswahl des geeigneten Verfahrens sollten, neben dem Kostenaspekt, auch die jeweiligen Randbedingungen der Baumaßnahme mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Verfahren abgeglichen werden.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung erhaltenswerter feuchte Wände ist das Trockenlegen des Mauerwerks. Neben den notwendigen flankierenden Maßnahmen zur Beseitigung der Mauerfeuchtigkeit , wie zum Beispiel Entwässerung, Vertikalabdichtung, Sanierputzarbeiten ist die nachträgliche Horizontalabdichtung ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg einer geplanten Mauerwerkstrockenlegung. Dadurch wird der Transport kapillarer Mauerfeuchtigkeit sowie wasserlöslicher Salze unterbunden.

Die Vorteile sind unter anderem die Kosteneinsparung durch verbesserte Wärmedämmung, die Beseitigung von Gesundheitsrisiken, zum Beispiel Schimmelpilzbildung, nach dem Trockenlegen von Mauerwerk, die Nutzung von Kellerräumen für Hobby und Freizeit nach der Sanierung, die Wiedergewinnung von verworfenen Wohnräumen und die Verbesserung des Raumklimas und des Wohnkomforts.

Meist wird die Mauerfeuchtigkeit nach folgenden Verfahren saniert:

  • Horizontalabdichtung bei der Mauerwerkstrockenlegung:
  • Injektionsverfahren stellen eine erfolgreiche, Bauwerks – schonende Methode der nachträglichen Horizontalabdichtung dar. Die Arbeiten werden auf Grundlage der Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V., sowie der Herstellervorschriften ausgeführt. Weiterhin sind folgende Parameter zu berücksichtigen, um den Erfolg der Trockenlegung Mauerwerk sicherzustellen:
    • Bohrlochabstand, Bohrlochtiefe
    • Verbrauch und Verteilung des Injektionsmittels
    • Homogenität der Mauerwerkstrockenlegung
    • Entwicklung der Wirksamkeit
    • Mehrstufeninjektion bei Mauerwerkstrockenlegung
    • Die erste Stufe bei der Mauerwerkstrockenlegung ist die Hohlraumverfüllung bei inhomogenem Mauerwerk durch Verpressen einer Zementsuspension bzw. eines Injektionsmörtels.
    • Die zweite Stufe ist das Einbringen des Injektionsmittels über den gleichen Bohrkanal.
    • Die dritte Stufe ist bei besonders hoher Mauerfeuchtigkeit wird der Wirkstoff der Siliconmicroemulsion nachträglich mit alkalischen Systemen aktiviert, um eine vollständige und beschleunigte Reaktion zu gewährleisten.
    • So können hohe Bauschadenkosten durch falsches Trockenlegen von Mauerwerk vermieden werden und feuchte Wände gehören der Vergangenheit an.

Informationen über geeignete Baustoffe und Abdichtungsprodukte und viele aktuelle Informationen können Sie im Blog „Baustoffe Plus“ nachschlagen.

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