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Wärmedämmung im Eigenheim

Wärmedämmung im Eigenheim - © Daniel Bleyenberg by pixelio.de

Das Anbringen einer intakten Wärmedämmung ist heute aufgrund der deutlich gestiegenen Rohstoffkosten eine Notwendigkeit für Eigenheimbesitzer geworden. Die Preise von Rohöl und Erdgas sind besonders in den vergangenen Jahren ins Exorbitante gestiegen. Hinzu kommen die Vorgaben der Bundesregierung, die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt ist.

Möglichkeiten der Wärmedämmung

Eingeheimbesitzer haben verschiedene Möglichkeiten, ihre eigenen vier Wände mit einer Wärmedämmung zu versehen. Grundsätzlich kann zwischen einer Fassadendämmung und einer Innendämmung unterschieden werden. Eine Wärmedämmung der Fassade hat den Vorteil, dass sie die Raumgröße nicht beeinflusst. Weiterhin bieten sich hier umfangreiche Möglichkeiten, die Fassade auch optisch zu verändern. Fassadendämmungen werden zumeist konstruktiv angebracht. Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) beispielsweise wird auf die Fassade geklebt oder mit speziellen Wärmedämmverbundsystem-Dübeln befestigt. Auch hinterlüftete Systeme werden auf die vorhandene Fassade montiert. Sie bieten zusätzlich den besten Schutz gegen den Befall von Schimmelpilzen.

Kosten der Wärmedämmung der Fassade

Energiesparen im Haushalt ist ein vieldiskutiertes Thema in der Hausbau-Branche. Ein Nachteil der Fassadendämmung sind die hohen Kosten. Bei der Montage eines WDVS müssen mitunter 90 EURO je Quadratmeter veranschlagt werden. Unterstützung bekommen Eigenheimbesitzer durch den Staat Wird die Wärmedämmung durch einen Fachbetrieb angebracht, haben die Auftraggeber die Möglichkeit, auf staatliche Förderprogramme zurückzugreifen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann den Ausbau der Wärmedämmung im Rahmen der Förderprogramme „energieeffizient Bauen“ und „energieeffizient Sanieren“ deutlich kostengünstiger gestalten. So kann auch die Steigerung der Dämmstoffpreise ausgeglichen werden.

Deutlich billiger dagegen kann eine Wärmedämmung mittels Wärmedämmputz erfolgen. Dieser wird als 5 bis 6 cm Schicht auf die Fassade aufgetragen. Hierbei können zusätzlich Unebenheiten in der Fassade ausgeglichen werden. Wichtige Informationen zum Energiebedarf bei Neubauten finden sich in den Energieeinsparverordnungen (EnEV).

Wärmedämmung im Innenausbau

Auch im Innenbereich können Putze eingesetzt werden, die die Wärmedämmung des Gebäudes verbessern. Gerade diese Putze erleben in den vergangenen Jahren eine Renaissance. Putz in der Innenraumgestaltung ist „in“. Allerdings sind die Dämmeigenschaften beim Dämmputz längst nicht so gut, wie bei einem vollständig abgeschlossenen System. Durch unterschiedlich dicke Dämmschichten besteht die Gefahr, dass Wärmebrücken entstehen, die dann die Dämmung ineffektiv machen.

 

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