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Schimmel an der Wand

Schimmel an der Wand - © Royality free by stock.xchng

Schimmel ist eine Plage. Um effektiv gegen diesen Parasit vorgehen zu können, muss nicht nur das Ausmaß des Befalls beseitigt werden, auch eine umfangreiche Ursachenforschung darf nicht vernachlässigt werden. Schimmel ist nicht nur unansehnlich, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit.

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Schimmel

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Schimmelpilz die Atemwege belastet. Hierfür sind in erster Linie die Schimmelsporen verantwortlich, die der Pilz im Laufe seines Wachstums ausbildet. Diese verbreiten sich mithilfe der Luftzirkulation und werden somit durch den Menschen eingeatmet. Hustenanfälle, Keuchhusten oder Atemnot können Anzeichen für eine allergische Reaktion auf den Schimmel sein. Im schlimmsten Fall können sich chronische Atemwegserkrankungen, wie beispielsweise Asthma, einstellen.

Auch Hautreizungen, Ausschläge, Jucken oder Bläschenbildung kann auf die Anwesenheit von Schimmel zurückgeführt werden. Besonders kleine Kinder und ältere Menschen reagieren besonders gereizt auf Schimmel.

Beseitigung von Schimmel

Bei der Beseitigung des Pilzes kommt es nicht nur auf die oberflächliche Vernichtung der Strukturen an. Auch eine intensive Ursachenforschung muss betrieben werden. Meist ist die Verbreitung von Schimmel an Tapeten, Teppichen, Holzverkleidungen oder Möbelstücken zu beobachten. Die in den Produkten enthaltene Zellulose dient dem Schimmel als Nahrungsgrundlage. Feuchtigkeit, Wärme und eine mangelnde Luftzirkulation beschleunigen das Wachstum.

Im einfachsten Fall müssen nur die betroffenen Stellen vom Schimmel befreit werden. Tapeten sollten vollständig beseitigt werden. Das darunter liegende Mauerwerk muss umfangreich auch Restfeuchte geprüft werden. Feuchtigkeit im Mauerwerk kann unterschiedliche Ursachen haben. Die Kapillarisierung der Baumaterialien verfügt über physikalische Eigenschaften, die durch Druckunterschiede Flüssigkeit aus dem Erdreich in der Mauer aufsteigen lässt. Hier kann meist nur eine mechanisch horizontale Mauerwerkstrockenlegung helfen, in der eine Sperre in das Mauerwerk eingebaut wird.

Auch die Überprüfung der im Erdreich liegenden Außenmauer muss in Betracht gezogen werden. Eine defekte oder uneffektive Isolierung kann Spritzwasser von der Seite das Einsickern in das Mauerwerk ermöglichen. Hier hilft eine vertikale Mauerwerksabdichtung.

Auch physikalische und elektronische Maßnahmen halten vermehrt Einzug auf dem Markt, haben jedoch nur vereinzelt Langzeitergebnisse vorzuweisen.

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