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Du bist hier: Startseite » Streichen und Lackieren » Von der Wickeltechnik bis zum Farbverlauf: Streichtechniken im Überblick

Um die Wände des eigenen Zuhauses den eigenen Vorstellungen entsprechend zu gestalten, können verschiedene Streichtechniken zum Einsatz kommen. Einen Überblick über gängige Verfahren und deren Effekten finden Sie hier auf Maler-Experte.de!

Bei Streichtechniken kommen die verschiedensten Werkzeuge zum Einsatz.

Mit Streichtechniken können Sie Ihren Wohnräumen ein ganz besonderes Flair verleihen. © Petra Bork / pixelio.de

Wer aufgrund eines Umzugs die zukünftige Wandgestaltung plant, kann beim Streichen der Wohnung flexibel seine Wünsche und Vorstellungen umsetzen. Zentrales Element beim Streichen ist und bleibt zwar die Farbe, doch auch durch den Einsatz verschiedenster Streichtechniken oder Kontraste können vielseitige Effekte erzielt werden. Dabei sind allerdings spezifische Gegebenheiten, wie beispielsweise die Wandstruktur, zu beachten.

Welche Streichtechniken gibt es?

Unzählige Streichtechniken ermöglichen es, die eigenen Zimmer in vielfältigen Stilen zu streichen und so – falls gewünscht – Kulturen aus fernen Ländern in die eigenen vier Wände zu bringen. Der Einsatz der Techniken kann selbstverständlich auch lediglich dazu dienen, ein abwechslungsreiches Ambiente zu schaffen.

  • Wickeltechnik: Ein Wickeltuch aus Baumwolle oder Leder wird in Farbe eingetaucht, ausgewrungen, anschließend zusammengedreht und mehrfach über die Wand gerollt.
  • Tupf- und Wischtechnik: Bei der Wischtechnik wird zunächst ein Grundfarbton aufgetragen. In einem zweiten Schritt kommt der Deckfarbton zum Einsatz. Unregelmäßig wird er an die Wand gebracht und bevor er getrocknet ist mit einem Handschuh oder Schwamm verwischt. Beim Tupfen wird der Deckfarbton mit einem Schwamm aufgetupft. Diese Techniken kommen häufig zum Einsatz, wenn mediterranes Flair erwünscht ist.
  • Schablonen: Schablonen gibt es im Handel, alternativ können Sie Ihr Wunschmotiv auch selber basteln. Die Schablonen werden mit einem Klebeband an der Wand befestigt und mit einem Pinsel ausgemalt.
  • Tünchtechnik: Für diese Streichtechnik wird ein spezieller Tüncher-Pinsel benötigt. Auf einen Grundanstrich wird mit diesem eine Deckfarbe in schwungvollen Handbewegungen aufgetragen.

Können Sie die Streichtechniken selbstständig anwenden?

Die verschiedenen Streichtechniken führen je nach Untergrund zu unterschiedlichen Effekten. Die Struktur einer Raufasertapete überlagert beispielsweise den Effekt der Wickeltechnik, während die Wischtechnik für nahezu jeden Untergrund geeignet ist. Auch die Anwendung der unterscheidet sich im Schwierigkeitsgrad. Die Wickeltechnik eignet sich beispielsweise auch für „Anfänger“, der Farbverlauf erfordert hingegen viel Feingefühl und ein Gespür für das Zusammenspiel der Farben. Es lohnt sich also, sich zumindest von einem ausgebildeten Maler beraten zu lassen.

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