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Stuckleisten

Stuckleisten und Gesimse als Außenstuck an der Fassade - © Raphael Reischuk by pixelio.de

In besonders vielen Altbauten findet man sie wieder. Stuckleisten verzieren Decken, Wände und Fassaden. Viele Eigenheimbesitzer greifen wieder auf die eleganten Schmuckstücke zurück, um sich eine einmalige Atmosphäre in den eigenen 4 Wänden zu schaffen. Stuckleisten kommen in unterschiedlicher Stärke und Ausprägung vor. Beim Kauf ist besonders darauf zu achten, dass sich das Element besonders harmonisch in das Gesamtbild des Wohnraums eingliedert. Daher sollte sich jeder Eigenheimbesitzer vorher gut überlegen, welche Leisten am Besten zur Einrichtung und zum Gesamterscheinungsbild passen. Stuckleisten unterscheiden sich in einer Vielzahl an optischen Varianten. Grundsätzlich existieren einfache dezente Leisten und Variationen, die mit Rosetten, floralen Mustern und Ornamenten angereichert werden.

Stuckleisten in der Historie

Stuckleisten wurden besonders häufig in die Architektur des Barocks und des Rokokos integriert. Dabei sollten die Elemente jedoch nicht für zu einer Wohlfühlatmosphäre beitragen. In erster Linie dienten sie dazu, die Räume pompöser und somit repräsentativer zu gestellten. Dies wurde besonders durch schmuckvolle Rosetten, Stuck Lampen und Ornamenten in den Ecken erreicht. Dadurch konnte auch die Wirkung üppiger Kronleuchter verstärkt werden. Wurden sie mit edlen Tapeten, Möbelstücken und Teppichen zusammen gebracht, zeugten sie von Wohlstand und Vermögen.

Stuckleisten an der Fassade

Stuckleisten kamen jedoch nicht nur in der Innenarchitektur zum Einsatz. Auch Fassaden wurden mit zahlreichen Elementen, wie Gesimse, Skulpturen oder Leisten ausgestattet. Dadurch wurden auch kleinere Bauwerke optisch deutlich hervorgerufen. Die Stuckleisten dienten hier in erster Linie als Verbindung zwischen Fenstern und Ornamenten.
Allerdings ist die Tendenz von Fassadenleisten eher abnehmend zu bewerten. Besonders heutige Einfamilienhäuser glänzen durch Schlichtheit und Schnörkellosigkeit. Gestalterische Elemente kommen kaum noch zum Einsatz. Fassadenstuck lässt sich fast ausschließlich nur noch an größeren und älteren Gebäuden wiederfinden.

Stuckleisten aus Gips und Kunststoff

Neben der Optik spielt auch das Material eine wichtige Rolle. Traditionelle Stuckleisten werden aus Gips hergestellt. Die Produktion erfolgt in Stuckformen, in denen die Rohmasse im zähflüssigen Zustand eingefüllt wird. Nach dem Aushärten können die fertigen Leisten entnommen und auf die entsprechende Größe zurecht geschnitten werden. Für individuellere Varianten können Stuckleisten auch von Hand hergestellt werden. Diese liegen natürlich auch in einem anderen preislichen Segment.

Auch aus Kunststoffen, wie Styropor, werden Stuckleisten hergestellt. Nach dem Verkleben sehen diese jedoch aus, wie der echte Stuck aus Gips. Sie haben den Vorteil, dass sie deutlich leichter zu verarbeiten sind. Benötigt wird lediglich ein entsprechender Kleber. Stuckleisten aus Kunststoff eignen sich auch für den Außenbereich. Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung sind sie witterungsresistent und geschützt gegen UV-Strahlung.

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