Der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft als Plattform für Innovationen

Das Zusammenwirken von Theorie und Praxis gestaltet sich vor allem im Handwerksgewerbe sehr schwierig. Der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft soll hier eine Brücke schlagen. Welchen Rahmenbedingungen gibt es zu beachten. Welchen Zielen folgt der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft? Antworten finden Sie auf Maler-Experte.de.

Transferpreis Handwerk – Wissenschaft

Beim Transferpreis Handwerk – Wissenschaft geht es um eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Theorie und Praxis - © tyo by Flickr.com

In allen Bereichen der Wirtschaft ist es für Unternehmen wichtig, sich durch Innovation und Fortschritt von der Konkurrenz abzuheben. Dies trifft auch Gewerke wie Maler und Lackierer zu. Der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft ist eben diesem Aspekt geschuldet und wird seit über 20 Jahren für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Handwerksunternehmen vergeben. Der nach dem ehemaligen CDU Politiker Adalbert Seifritz benannte Preis wird in erster Linie von der Wirtschaftszeitschrift „Handwerk Magazin“, der Steinbeis-Stiftung und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) getragen und steht unter dem Motto „Meister sucht Professor“.

 

 

Rahmenbedingungen für den Transferpreis Handwerk – Wissenschaft

Teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftler und Handwerksunternehmen, die nachweislich substanziell an einer erfolgreiche Kooperation im Bezug auf die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Innovationen bei der Betriebsführung beteiligt waren. Diese muss sich bereits auf dem Markt bewährt haben oder das Potenzial dafür besitzen. Als Preisgeld winken dem Sieger 25.000 €, welches von einer gemischten Jury aus Wissenschaftlern, Handwerkern und Stiftungsmitgliedern vergeben wird. Das Ende der Bewerbungsfrist ist der 10.06.2011. Verliehen wird der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft am 30.09.2011 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Zielstellung für den Transferpreis Handwerk – Wissenschaft

Das Hauptziel der Preisverleihung ist es, die Bereiche Forschung und Entwicklung mit der Praxis in Kontakt zu bringen. Diese ließen sich bisher nur sehr schwer zusammenbringen. Eine Zusammenarbeit kann jedoch beiden Seiten deutliche Vorteile bringen, da die Entwicklung von Neuheiten zielgerichteter erfolgen kann, wenn ausreichende Informationen über den Bedarf in der Praxis vorliegen. So profitieren Maler vor allem von der Forschung im Bereich Chemie und Verfahrenstechnik. Hier ist es für den Handwerker möglich auf Unzulänglichkeiten und Probleme hinzuweisen, welche dann in den wissenschaftlichen Prozess einfließen können. Die Kooperation liegt daher im beiderseitigen Interesse, wobei der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft als Plattform für die Annäherung gedacht ist.

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Eine Antwort auf Der Transferpreis Handwerk – Wissenschaft als Plattform für Innovationen

  1. Martin Hark sagt:

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Ich habe mich jüngst intensiv mit diesem Thema, vor allem jedoch mit Verrechnungspreisen befasst. Bei den Verrechnungspreisen handelt es sich um keine neuartige Erfindung, auch wenn diese erst in der jüngsten Vergangenheit wieder ins Gespräch gekommen sind. Dies liegt vor allem daran, dass einige multinational agierenden Konzerne ihr Expansionsziel bereits erreicht bzw. ihr Expansionskurs schwächt sich ab. Zusätzliche Kosteneinsparungen über Verlagerungen oder Ausgliederungen sind nicht mehr möglich. Neue Wettbewerbsvorteile können somit nur noch aus der internen Unternehmenssphäre erreicht werden. Dabei stellt sich die Frage nach möglichen Effizienzverbesserungen. Verrechnungspreissysteme können hierbei in der Unternehmenssteuerung den zentralen Erfolgsfaktor für ein Unternehmen darstellen.

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