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Du bist hier: Startseite » Außenarbeiten, Energiehaushalt » Der U-Wert zur Berechnung der Fassadendämmung

Es kann ein durchaus kompliziertes Vorhaben sein, wenn Sie Ihren Bedarf an Fassadendämmung berechnen möchten. In jedem Fall werden Sie öfters etwas über den sogenannten U-Wert lesen. Maler-Experte.de erklärt Ihnen diesen und verrät, wie Sie zuverlässig Ihren Bedarf an Wärmedämmung berechnen können!

Eine zuverlässige Fassadendämmung ist das A und O einer positiven Energiebilanz. Wer nicht unnötig heizen und somit sehr hohe Strom- und Energiekosten in Kauf nehmen möchte, der sollte sicherstellen, dass keine Wärme durch eine mangelhafte Dämmung verloren geht. Wenn Sie herausfinden möchten, ob dies bei Ihnen der Fall ist, können Sie die Dämmwirkung Ihrer aktuellen Fassadendämmung berechnen und somit zuverlässig in Erfahrung bringen, ob eine energetische Sanierung bei Ihnen Sinn macht! Lesen Sie im Folgenden, wie Sie einfach an repräsentative Ergebnisse kommen!

Dämmwirkung der Fassadendämmung berechnen: So geht’s!

Wenn Sie selbstständig den Wirkungsgrad Ihrer Fassadendämmung berechnen möchten, werden Sie vor allem folgende Begriffe lesen können:

• Wärmeleitfähigkeit
• Wärmedurchgangswiderstand
• Wärmeübergangskoeffizient
• Wärmedurchlasswiderstand
• Wärmedurchgangskoeffizient

Die wichtigste Kennzahl ist allerdings der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient, auch als U-Wert (ehemals k-Wert) bekannt. Diese Zahl gibt Ihnen an, welche Wärmemenge pro Stunde durch eine Fläche von 100 m² gelangen kann. Je niedriger dieser Wert ausfällt, desto weniger Wärme wird durchgelassen und desto besser funktioniert die jeweilige Dämmung. Ein einfaches Einscheibenglas-Fenster hat beispielsweise einen U-Wert von 5,20 und somit nur sehr schlechte Dämmeigenschaften, während moderne Wärmeschutzverglasungen mit einem Wert von 1,40 schon weitaus isolierender sind und kaum Wärme an die Umwelt abgeben.

Die Bestimmung des U-Wertes von einem Bauteil ist ein durchaus komplizierter Vorgang, der ein grundsätzliches Verständnis für Mathematik und Physik voraussetzt. Zunächst muss der Wärmedurchlasswiderstand ermittelt werden, indem die Dicke des jeweiligen Materials durch die Wärmeleitfähigkeit des besagten Materials (können Sie im Internet oder einschlägiger Literatur in Erfahrung bringen) geteilt wird.

Achtung:
Bei der Berechnung des U-Wertes von einem Bauteil mit mehreren Schichten müssen den Wärmedurchlasswiderstand jeder einzelnen Schicht ermitteln und am Ende alle Werte für die Bestimmung des Gesamtwiderstandes addieren!

Um im Anschluss den U-Wert der Fassadendämmung zu berechnen, müssen Sie den Kehrwert des Gesamtwiderstands bestimmen und gegebenenfalls noch weitere Faktoren, wie beispielsweise Gefach oder Rippe, in die Berechnung mit einbeziehen. Je größer Ihr Sanierungsvorhaben ist, beispielsweise bei der Planung eines Vollwärmeschutzes, desto umfangreicher fallen die notwendigen Berechnungen aus!

Professionelle Beratung und Wärmedämmung durch den Profi!

Wie Sie feststellen konnten, ist die Berechnung der Fassadendämmung ein sehr komplizierter Vorgang, der keine Fehler erlaubt. Wenn Sie einen ersten Orientierungswert berechnen möchten, können Sie auch auf einen der zahllosen U-Wert-Rechner im Internet zurückgreifen, bei dem Sie das Material, die Schichten sowie die Außen- und Innentemperatur angeben müssen. Hier erhalten Sie jedoch lediglich einen ersten Richtwert! Die genaue Berechnung übernimmt gern ein Malermeister für Sie, der Sie außerdem zu möglichen und geeigneten Sanierungsmaßnahmen berät und bei der Kostenermittlung unterstütz, die insbesondere bei einem Altbau ein durchaus komplexes Unterfangen sein kann.

Fazit

Wenn Sie im Rahmen einer energetischen Sanierung die Qualität Ihrer Fassadendämmung berechnen möchten, müssen Sie den Kehrwert des Gesamtwiderstandes aller Schichten des dämmenden Bauteils ermitteln. Alternativ können Sie auch einen kompetenten Malerbetrieb aus Ihrer Nähe kontaktieren, der diese Arbeiten für Sie zuverlässig durchführt!

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