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Wände streichen

Wände streichen - © loop_oh by Flickr.com

Wenn Sie zu Hause schon einmal gestrichen haben, dann wissen Sie bestimmt, dass es nicht so einfach ist. Denn erst wenn die Farbe getrocknet ist, offenbart sich das wahre Ergebnis. Heimwerkertipps zum Streichen verweisen in erste Linie auf eine ruhige Hand. Langsame und saubere Bewegungen führen zu einem guten Streichergebnis. Dass die Farbe hin und wieder spritzt, ist normal, doch sollte es nicht überhandnehmen oder gar übertrieben werden. Um möglichst das Parkett oder den Teppich zu schützen, empfiehlt sich eine gute Abdeckplane oder -folie. Um unnötige Farbkleckse zu vermeiden, sollte die Farbe nicht zu sehr verdünnt werden. Dies spart zwar Farbe, beeinträchtigt aber die Deckfähigkeit und Ergiebigkeit. Das mag für das Streichen von Raufasertapete vielleicht irrelevant sein, wirkt sich aber maßgeblich auf das Lackieren von Türen oder Heizkörpern aus. Aber auch wenn eine Wohnung mit Raufaser tapeziert wurde, will man doch auf einen zweiten Streichdurchgang verzichten. Man sollte demnach von Anfang an die richtige Farbe anwenden. Zudem ist es ratsam die Streicharbeiten nicht ohne Atemschutzmaske durchzuführen.

Wände streichen? Eine gute Farbe ist ausschlaggebend!

Professionelle Maler schwören auf Farbe, die eine gute Haftung und Substanz besitzt. Die Bestandteile, wie zum Beispiel die Farbpigmente und das dazugehörige Lösemittel, sind von entscheidender Bedeutung – Fachleute sprechen von der sogenannten Emulsion, das bedeutet, das Verhältnis von Farbpigmenten (Teilchen) zu einer Lösung (Flüssigkeit). Folglich bestimmen die Farbpigmente die Haftung am Untergrund und Deckfähigkeit, die Lösemittel die Farbsubstanz und Ergiebigkeit. Damit die Farbe anschließend nicht allzu sehr schäumt, werden in geringerer Menge Additive als Stabilisatoren hinzugegeben. Sie machen einen geringeren Teil einer Farbe aus.
Als Farbpigment für weiß wird meist Titandioxid und zur Füllung Calciumcarbonat und verschiedene Silikate chemisch gebunden. Um dieses zähe Ergebnis streichfähig zu machen, werden Acrylate oder Polyvinylacetat untergemischt – Acrylfarbe und das Vinyl bekamen deshalb ihren Namen und erzeugen den bekannten Farbgeruch. Man hat deshalb beim Streichen immer wieder das Gefühl, es rieche nach Alkohol. Das begründet sich in der artverwandten chemischen Molekülstruktur dieser vorgenannten Polymere.

Erfolg hängt auch von der richtigen Farbgestaltung ab

Damit Sie nach getaner Arbeit auch zufrieden sind, sollten Sie sich schon davor Gedanken über die richtige Farbgestaltung machen. Die Wände in einem Raum können in unterschiedlichen Farben gestrichen werden, um so mehr Abwechslung in Ihr Heim zu bringen. Verschiedene Farben lassen sich auch auf einer Wand kombinieren. Sie können zum Beispiel eine Wand in einem matte Weiß halten und Vierecke in einem satten Grün darauf streichen. Egal für welche Farbgestaltung Ihrer Wände Sie sich auch entscheiden, Sie sollten immer dabei bedenken, dass diese zu Ihrer Einrichtung passen muss.

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