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Wasserschaden durch defekten Putz

Wasserschaden durch defekten Putz - © S. Hofschlaeger by pixelio.de

Ein Wasserschaden am Haus kann zu kostenintensiven Reparaturen führen. Dennoch sollten Sanierungsarbeiten nach einem Wasserschaden nicht lange aufgeschoben werden. Das Wasser kann so nur intensiver in das Mauerwerk eindringen und dort langfristig zu massiven Beschädigungen führen. Nicht nur dass die Feuchtigkeit ein sehr guter Lebensraum für Schimmelpilze ist, die Nässe zum Wachsen benötigen. Auch die Wärmedämmeigenschaften des Hauses können massiv durch Wärmebrücken beeinträchtigt werden. Das Wasser kann die Eigenschaften des Dämmstoffs komplett zerstören, zu Fäulnis führen und auf Menschen und Tiere gesundheitsschädigend wirken.

Wasserschaden durch Rohrbruch

Ein Wasserschaden kann beispielsweise durch einen Wasserrohrbruch entstehen. Besonders in Altbauten, in denen noch Metallrohre verbaut sind, kommt es oft durch Korrosion zu Beschädigungen der Leitungen. Dabei wird meist das Mauerwerk in Mitleidenschaft gezogen. In den Wänden befinden sich Hohlräume, in denen sich dann die Feuchtigkeit festsetzt. Die Kapillarisierung der Bausubstanz und die damit verbundenen Eigenschaften des Druckes sorgen dafür sorgt dafür, dass sich die Feuchtigkeit innerhalb des Mauerwerks ausbreitet und somit zu einem großflächigen Problem wird. Daher wird dringend angeraten, nach einem Wasserschaden für eine umfangreiche Lüftung und Wärmezufuhr zu sorgen, um das durchnässte Mauerwerk trocknen zu lassen. Sollte dies nicht reichen, muss eine professionelle Mauerwerkstrockenlegung durchgeführt werden.

Luftfeuchtigkeit verursacht Wasserschaden

Ein Wasserschaden kann jedoch auch durch die Luftfeuchtigkeit hervorgerufen werden. Besonders im Winter, wenn die Außentemperatur deutlich niedriger ist, als in den Innenräumen, kann die warme Luft besonders viel Wasser aufnehmen. Bei der sich einstellenden Wasserdampfdiffusion kommt es zur Bildung von Kondenswasser. Besonders Außenwände, Fenster, Türen und Kellerwände sind häufig von Kondenswasser betroffen. Auch im Innern des Mauerwerks kann sich die Feuchtigkeit ausbreiten. Dabei kann sie das Dämmmaterial angreifen und die Wärmedämmeigenschaften zerstören.

Auch auf dem Dachboden kann schnell ein Wasserschaden entstehen. Besonders nach Stürmen können Dachziegeln beschädigt werden oder verrutschen. Dadurch kann Nässe in den Innenraum eindringen. Auch Löcher in den Kehlblechen oder den Anschlüssen am Schornstein können Probleme bereiten. Daher wird von Experten empfohlen, regelmäßig und besonders nach Stürmen das Dach auf Dichtheit zu prüfen.

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